La Palma (eigentlich 'San Miguel de la Palma') ist die nordwestlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die eine der siebzehn Autonomen Gemeinschaften Spaniens bilden. La Palma liegt im Atlantischen Ozean. Die Insel hat bei einer Fläche von 708 Quadratkilometern eine Länge von etwa 42 Kilometern und eine Breite von etwa 28 Kilometern. Damit ist sie die fünftgrößte der Kanarischen Inseln. Sie gehört zu der spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife. Hauptstadt ist Santa Cruz de La Palma auf der Ostseite. Auf der Westseite La Palmas befindet sich die größte Stadt der Insel, Los Llanos de Aridane. Die Landessprache ist Spanisch mit latainamerikanischem Einfluss.
Bei einem Angebot von etwa 7.500 Betten kann man auf La Palma noch nicht von Massentourismus sprechen. Es gibt nur wenige größere Hotels, vorwiegend werden Ferienwohnungen in kleineren Häuschen vermietet, die im Besitz von Ausländern sind. Die meisten Touristen – zu 80 Prozent Deutsche – zieht es in die Gegend von Puerto Naos und nach Los Cancajos. Deutsche Dauerurlauber oder Aussteiger haben sich vorzugsweise etwas landeinwärts auf der sonnigen Westseite der Insel in Los Llanos de Aridane und in El Paso niedergelassen.
La Palma ist traditionell eine Wanderinsel, entsprechend groß ist die Anzahl der Anbieter von Wanderausflügen in die verschiedensten Regionen der Insel. Das Angebot ist breit gestreut und für alle Könnenstufen geeignet. Seit Ende der 90-er Jahre haben sich auch verschiedene Anbieter "modernerer" sportlicher Aktivitäten etabliert. So werden z.B. geführte Mountainbiketouren oder Reitexcursionen angeboten. Insbesondere das Tauchen nimmt aber inzwischen einen festen Teil des Freizeitangebotes auf der Insel ein. Es gibt diverse Tauchcenter auf der Ost- und Westseite der Insel, die Angebote für alle Könnensstufen machen.